Kapitel: Gegenwind / Einleitung


Das Bild zeigt die Einweihung der Rose des Schalom am 17. 5. 2012. Sie befindet sich in der Mitte des Friedensmals in der Krone vom Baum des Lebens. Man sieht, dass die Leute barfuß oder in Socken in den Baum des Lebens liefen. Da war Interesse, Achtsamkeit und ein Willkommen.


Ein schlechter Weg

Ein schlechter Weg

Die Idee des Friedensmals hatte viel an in der Gesellschaft vorhandenem Widerstand und Schmerz angerührt. Die Enwicklung des Projekt geschah in dieser Dynamik. Auch unser Verein verwickelte sich darin. Die Aufgabe schien zu groß zu sein und es gab kaum Unterstützung darin. Das Bild zeigt den sehr schlechten Zustand des Weges. Das ist der Europäische Fernwanderweg Nr. 8 vorm Friedensmal.

Man soll solange am Weg bauen, bis er gut begehbar wird und man nicht mehr alleine bleibt, wenn eine neue Achtsamkeit entsteht.


Yerushalayim - eine Herausforderung

Yerushalayim - eine Herausforderung

Aus dem Grußwort des Frankfurter Rabbiners Andrew Steiman zur Einweihung des Grenzsteins mit der Aufschrift Yerushalayim am 21. Oktober 2012: "Jerusalem ist mehr als ein Ort, Jerusalem ist ein Zustand der Schönheit. Jerusalem ist überall dort, wo Schönheit ist. Nun ist auch etwas davon bei Ihnen in Bensheim; und Bensheim kann damit auch in Jerusalem sein, wenn es will."

Nach nur 9 Tagen war der Grenzstein entwürdigt worden.


Reparaturarbeiten - Schalom

Reparaturarbeiten - Schalom

Dies ist die
Rose des Schalom am 25. 6. 2013. Sie zeigt recht deutlich, wie sich die Atmosphäre für das Projekt inzwischen geänder hat. Die negative Stimmung war von außen geschürt worden. Das drückte sich dann in fehlender Achtsamkeit aus. Das Material ist nicht dafür geeignet, dass Menschen in Straßenschuhen darauf herumlaufen. Das Bild zeigt, wie ich eine fehlende Spitze im Stern ersetze.


Erfolgreiche Reparatur des Weges

Wir haben dann im Oktober 2013 mit einer Entwässerungsmaßnahme den Weg in einen besseren Zustand gebracht, nachdem keine Hilfe aus der Politik kam und es kein Interesse an der Problematik bei den Behörden gab. Der Ort soll schön sein dürfen, um Menschen anzusprechen. Leider brachte uns die Maßnahme in einen so heftigen Konflikt mit der Behörde in Heppenheim, dass es sogar zu einem Abrissbescheid führte.

Im nächsten Kapitel "Kontroverse" wird die Geschichte erzählt…






Wir erhalten Hilfe

Grosse Plakataktion in Bensheim

In dieser Situation zeigen wir mit einer groß angelegten Plakataktion in Bensheim die Schönheit des Ortes, die nicht zerstört werden soll. Das Bild wurde beim Besuch einer jüdischen Gemeinde gemacht, die zu LagBaomer das Friedensmal in Bensheim besuchte.


Beitritt von Martin Bubers Enkeltochter zum Verein

Das Bild zeigt wie Karl Netzer dem Friedensmal-Künstler neben dem Bronzekopf von Martin Buber die Beitrittserklärung von Frau Buber Agassi zum Verein, der das Friedensmal baut, überreicht. Frau Buber Agassi ist die Enkeltochter Martin Bubers. Sie wohnte einst mit ihrem Großvater in Heppenheim, der Nachbarstadt Bensheims. Sie war mit ihm damals vor den Nationalsozialisten nach Jerusalem geflohen. Die Übergabe fand im Martin-Buber-Haus während eines Vortrags des Künstlers über das Friedensmal und die Kontroverse statt. Die Hilfe war ausreichend und der Abrissbescheid wurde ausgesetzt.




Zum nächsten Kapitel: Ursachen

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